Fotos April 2026 Blatt 02

Ein Lächeln für die Kinder von Tomaycuri
Stellen wir uns einen ganz normalen Schulmorgen vor. In vielen Teilen der Welt bedeutet das: Ab ins Auto, kurz die Musik an und fünf Minuten später stehen die Kinder vor dem Schultor. Doch in Tomaycuri sieht die Realität anders aus. Hier beginnt der Schultag nicht mit dem Klingeln der Glocke, sondern mit dem Schnüren der Schuhe.

Stellen wir uns einen ganz normalen Schulmorgen vor. In vielen Teilen der Welt bedeutet das: Ab ins Auto, kurz die Musik an und fünf Minuten später stehen die Kinder vor dem Schultor. Doch in Tomaycuri sieht die Realität anders aus. Hier beginnt der Schultag nicht mit dem Klingeln der Glocke, sondern mit dem Schnüren der Schuhe.

Ein Schulweg, der Ausdauer fordert
In Tomaycuri gibt es keinen gelben Schulbus, der an der Ecke wartet. Ein „Eltern-Taxi“? Fehlanzeige. Für die Kinder hier bedeutet Bildung vor allem eines: Wandern.

In Tomaycuri gibt es keinen gelben Schulbus, der an der Ecke wartet. Ein „Eltern-Taxi“? Fehlanzeige. Für die Kinder hier bedeutet Bildung vor allem eines: Wandern.

Die Distanz: Zwischen 3 und mehr als 5 Kilometer legen die Schüler zurück – pro Strecke in Höhen von 4380 Meter zur Schule auf etwas über 4000 Meter.

Die Distanz: Zwischen 3 und mehr als 5 Kilometer legen die Schüler zurück – pro Strecke in Höhen von 4380 Meter zur Schule auf etwas über 4000 Meter.

Die Herausforderung: Bei Wind und Wetter, über Stock und Stein, oft in dünner Luft und unter brennender Sonne.

Die Herausforderung: Bei Wind und Wetter, über Stock und Stein, oft in dünner Luft und unter brennender Sonne.

Die Motivation: Trotz dieser körperlichen Höchstleistung jeden Morgen ist der Wille zu lernen ungebrochen.

Die Motivation: Trotz dieser körperlichen Höchstleistung jeden Morgen ist der Wille zu lernen ungebrochen.

Ein Schulweg von 5 Kilometern bedeutet, dass diese Kinder bereits eine kleine Bergwanderung hinter sich haben, bevor sie das erste Mal den Stift in die Hand nehmen.

Ein Moment für dich

Hilfe, die über Ozeane reist
​Was passiert, wenn Hilfe eine Distanz von über 10.000 Kilometern überbrückt? Es entsteht etwas, das man nicht in Containern verpacken kann: Hoffnung.

​Was passiert, wenn Hilfe eine Distanz von über 10.000 Kilometern überbrückt? Es entsteht etwas, das man nicht in Containern verpacken kann: Hoffnung.

Wenn die Kinder in Tomaycuri erfahren, dass Menschen am anderen Ende der Welt an sie denken, verändert das die Atmosphäre im Klassenzimmer. Das neue Schulmaterial – die Hefte, die Stifte, die Rucksäcke – ist für sie mehr als nur Werkzeug. Es ist die Bestätigung, dass ihr langer Weg gesehen wird. Dass ihre Bildung wertvoll ist. ​„Dass Menschen, die sie noch nie getroffen haben, sich für ihre Zukunft einsetzen, zaubert ihnen ein Lächeln aufs Gesicht, das heller strahlt als jede Morgensonne.“

Wenn die Kinder in Tomaycuri erfahren, dass Menschen am anderen Ende der Welt an sie denken, verändert das die Atmosphäre im Klassenzimmer. Das neue Schulmaterial – die Hefte, die Stifte, die Rucksäcke – ist für sie mehr als nur Werkzeug. Es ist die Bestätigung, dass ihr langer Weg gesehen wird. Dass ihre Bildung wertvoll ist. ​„Dass Menschen, die sie noch nie getroffen haben, sich für ihre Zukunft einsetzen, zaubert ihnen ein Lächeln aufs Gesicht, das heller strahlt als jede Morgensonne.“

Warum das richtige Material den Unterschied macht
Wenn man jeden Tag Kilometer zu Fuß zurücklegt, zählt jedes Gramm im Rucksack und jede Seite im Heft. Gute Ausrüstung bedeutet:

​Würde: Mit neuem, sauberem Material lernt es sich mit stolzerer Brust.

Langlebigkeit: Materialien müssen den harten Bedingungen des täglichen Transports standhalten.

Zukunftschancen: Bildung ist der einzige Weg, um Distanzen – ob geografisch oder sozial – dauerhaft zu überwinden.

Ein großes Dankeschön an alle, die diese Brücke über 10.000 Kilometer schlagen. Ihr sorgt dafür, dass der Weg zur Schule sich für die Kinder in Tomaycuri ein kleines Stück leichter anfühlt.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

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Padre Hernán Tarqui
San Pedro de Macha-Bombori Bolivia
Postleitzahl 05-0401-0202-6001
Telefonvorwahl (+591)
Koordinaten ♁18° 49′ S, 66° 2′ W

Für Missionsspenden

Missionsspenden zugunsten einer vielseitigen und lebendigen Pfarrarbeit

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