Padre Dietmar Krämer, Iglesia Católica
Bienvenido en Talina, Bolivia

“SAN JUAN BAUTISTA” de TALINA (Johannes der Täufer)

TALINA, der Sitz der Pfarrei “San Juan Bautista”, war von den Spaniern auf 3 110 m gegründet worden. Mit Ackerbau und Viehzucht bestreiten die Menschen dort zumeist ihren Lebensunterhalt. Ein Teil der Pfarrei gehört zur Prov. Sud Chichas und ist nach Tupiza orientiert, der andere Teil gehört zur Prov. Modesto Omiste  und  schaut nach Villazón. Nach einer Grenzkorrektur zugunsten von Argentinien war das Projekt einer Eisenbahnlinie zu Grabe getragen worden. Es hätte dem recht verlassenen Dörfchen mehr Leben beschert. Die Pfarrei Talina dürfte an Seelen Esmoraca übertreffen. Im Vergleich zu Esmoraca ist die Pfarrkirche von Talina in gutem Zustand.

Katechet Edwin in Talina
Katechet Edwin in Talina

unsere Kirche ist in Talina an Festtagen gut besucht
unsere Kirche ist in Talina an Festtagen gut besucht

Meine Pfarrei Talina ist wieder zur Normalität zurückgekehrt. Nachdem mein Vorgänger dort, ein Argentinier, an dessen rechtmäßiger Priesterweihe Zweifel bestanden, spurlos verschwunden war, hatte sein Pfarrgemeinderat das Kommando in der Pfarrei übernommen, was zu einigen Auswüchsen führte. Mein Versuch, die auch unter einander zerstrittenen Interessensgruppen in der Pfarrei zusammenzuführen, war von Erfolg gekürt, und so ist wieder eine normale Seelsorge möglich. Das mit wertvollen Kunstgegenständen gefüllte Museum im Pfarrhaus hat inzwischen eine Alarmanlage erhalten, die uns in Argentinien arbeitende „Residentes“ gestiftet haben.

Fußball verbindet auch in meiner zweiten Pfarrei Talina
Fußball verbindet auch in meiner zweiten Pfarrei Talina

Höhepunkt in meiner zweiten Pfarrei Talina ist immer die Feier der Geburt von Johannes des Täufers, das Pfarrfest Mitte Juni also. Zu diesem kommen viele „Residentes“ auch aus Argentinien angereist. Am längsten waren die Pilger aus Mendoza unterwegs. Beim „Ricuchicu“ im Pfarrhof muß der Padre, dann immer einige Runden mit einem Schäflein auf dem Rücken tanzen. Selbiges Schäflein wird dann im Pfarrhaus verspeist.

Beim „Ricuchicu“ im Pfarrhof muß der Padre, dann immer einige Runden mit einem Schäflein auf dem Rücken tanzen
Beim „Ricuchicu“ im Pfarrhof muß der Padre, dann immer einige Runden mit einem Schäflein auf dem Rücken tanzen

Talina, eine der ältesten Pfarreien im Süden Boliviens, wenn auch heute ein verlassenes „Kuhdorf“, ist eben reich an Traditionen. In der Karwoche sind die von den „Piadosos“, also wie die Ku-Klux-Klan gekleidet, begleiteten Prozession die Attraktion.

In der Karwoche sind die von den „Piadosos“, also wie die Ku-Klux-Klan gekleidet die Attraktion
In der Karwoche sind die von den „Piadosos“, also wie die Ku-Klux-Klan gekleidet die Attraktion

Talina 01 Talina 02 Talina 03 Talina 04 Talina 05

Weitere Neuigkeiten finden Sie in meinen vierteljährlichen Rundbriefen, die Sie sich auch per Email zukommen lassen können. [bitte klicken]
Das Pfarrfest in Talina auf unserem YouTube Videochannel<<<<<<<

Nochmals mit herzlichen Grüßen und in Dankbarkeit

Padre Dietmar Krämer

Informationen & Hilfe auf den Internetseiten der Deutschen Botschaft in La Paz<<<<<<

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Ermoraca & Mojinete, gehören zur Diözese Potosí

Bischof von Potosi

"Die Pfarreien “San Francisco de Asis” von Esmoraca und Mojinete, gehören zur Diözese Potosí in Bolivien, deren Bischof jetzt Monseñor Ricardo Centellas ist."

Missionsspenden

Neue Bankverbindung ab November 2016:
Missionsspenden: zugunsten einer vielseitigen und lebendigen Pfarrarbeit, sowie Instandsetzung bzw. Neubau verschiedener Kapellen. Missionsgesellschaft vom Heiligen Geist, Pax-Bank Köln Iban: DE29 3706 0193 0021 7330 32 BIC: GENODED1PAX Wichtig mit Vermerk für Padre Dietmar Krämer Bolivien. Sollte es mit der Spendenbescheinigung ‘mal nicht klappen, schickt Frau Bachfeld von der Missionsprokur, Tel.: 02133-869144 oder Email: bachfeld@spiritaner.de auf Anfrage dann die gewünschte Bescheinigung.